1.12.2016 – LichtKlänge – WellenWorte

by RITA Gumpricht on 1. Dezember 2016

Ich bin Licht und ich kleide mich in Licht. Ohne Licht bin ich nicht. Erst das Licht lässt mich sein. Das Licht ist mein Elixier. Verleugnest du das Licht – verleugnest du dich und mich. Sinkt das Licht zurück ins Nichts, dann bin ich nicht. Immer da, wo das Licht ist, da ist mein Bereich. Die Finsternis kann ich erhellen und dann erst ist sie mein – was heißt schon mein – dann bin ich gegenwärtig, so ist das. Ich bin nicht sanft, ich löse auf. Wo ich bin, da kann nichts andres sein. Die Dunkelheit kann nicht mal fliehen vor mir. Ich schlucke sie in mich hinein, mach sie zu Licht, Was ich berühre, das wird Licht. Dunkel wird es erst, zöge ich mich zurück. Doch das ist nicht meine Art. Strahlen, hell und erhellend, das ist meine Art, etwas anderes liegt mir nicht.
Licht ist Liebe, fragst du grad? Ja, für manchen ist es wie der Tod – das Alte ist vorbei. LichtLiebe ist nicht sanft. Wie ein Sturmwind löst sie auf, entblättert – sie ist kein warmer Wind. Sie zieht alles, was nicht Licht ist, aus den Ecken, aus den Tiefen, transformiert. Licht-Liebe kann nur aus Licht bestehen, kann sich nur vereinen mit sich selbst. Nur wer bereit ist, sich dem Gekannten zu entzieh‘n, bei dem kehrt sie ein. Wer sich festhält, kann sie/mich nicht erfahren. Im Grunde scheint es euch grausam zu sein. Ich bin unfähig für Kompromisse. Für mich gibt es nur Licht oder Dunkel und komme ich dem Dunkel nah, vertilge ich es in mich, dann ist es nicht mehr. Licht ist nur Licht. Ist immer nur es selbst.
Ja, du kannst sagen von mir: Ich bin das Licht und nur das Licht. Ich kann nicht zwei sein – immer nur das Eine. Ich bin nicht fähig, noch anders zu sein. Nenn mich starr, dann ist das eben so. Ihr, in eurer jetzigen Art, seid aus beidem gestrickt, könnt tun, als hättet ihr die Wahl, beides zu sein. Könnt euch dem einen nähern und dem andern. Doch wenn ihr euch dem Licht in euch nähert, weicht jedes Mal die dunkle Seite – löst sich einfach auf, immer Stück für Stück. ICH nehme den Platz in euch ein, das ist mein Ziel, mein Bestreben.
Ich will nicht herrschen über euch, ich muss euch nur erLichten – dazu bin ich da. Wenn du das Licht begehrst, begehrst du mich.
Nennst du mich Gott? Ja, ich bin Gott und du bist das auch – egal ob du das weißt, fühlst oder glaubst. Da, wo du Licht bist, da, wo du dich mir ergibst, mir Not und Kummer überlässt – da bist du ICH – da bin ich DU! Und das ist immer da, wo du dich los lässt, da, wo du nicht festhälst. Das tust du sowieso nur, wenn du Mangel hast, und das ist immer da in dir, wo ich nicht bin. Ich bin die Fülle, in mir KANN niemals Mangel sein – dann wäre ich nicht Licht. In mir ist keine Furcht, sonst wäre ich nicht Licht. Angst kenne ich nicht, sonst sonst wäre ich nicht Licht.
Siehst du, so erkennst du dich und mich. So weißt du, wo ich fehle in dir. So weißt du, wo du dich festhälst an den dunklen Seiten – an der Furcht, an Kleinheitsdenken – wo du dich ausliefern kannst an mich. So siehst du aber auch, ob du mir vertrauen kannst, ob du bereit für mich bist und wie weit du bereit bist für mich. So erkennst du aber auch, wo ich noch fehle in dir.
Wenn du so willst, ich bin das Leben – und du erkennst durch mich, ob du schon lebst. Nein, nicht jeder, der hier ist, lebt sein Leben. Du kannst auch sagen: Da, wo ich nicht bin in dir, da lebst du nicht. Das soll dich nicht erschrecken, das hilft dir zu verstehen, zu begreifen, wo du stehst. Du hast hier alle Zeit ins volle Leben einzutreten. Ewigkeit, das Leben, bist du immer da, wo ich in dir bin. Und immer da, bist du vollständig. Da fehlt dir dann nichts mehr. Unvollständigkeit ist darum nie dein Teil, egal wie weit ich in dir bin und dich erfülle.

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