108 Quellen ohne mich

by RITA Gumpricht on 2. April 2010

Ich bin in Muktinath, aber wie. Santosh hat an der Straße einen Jeep angehalten und dann nur noch ins Bett.Die Nacht war wirklich nicht schön … Om Mani… Endlich ist es hell. Ossi geht allein mit Santosh die letzten hundert Meter zum Tempel hoch. Er geht den Weg stellvertretend für mich. Dann ab zum Taxiplatz. Jeder Schritt ist eine Qual. Ich bekomme keine Luft. Schwindel. Ich habe keine Kraft in den Beinen. Bekomme sie fast nicht mehr hoch. Torkele an Ossis Arm vor mich hin. Sitze am Rand. Höre Stimmen. Französisch. Hände die den Puls fühlen. Auf. Einige Schritte. Ich sinke zusammen. Nichts mehr ist in mir. Ich werde auf eine Mauer gesetzt, Hände heben meine Hände, fühlen den Puls, reden, dann werde ich ins Taxi gesetzt, angeschnallt und runter geht’s. Irgendwann bin ich fähig den Kopf zu heben und sehe ich die Mustang-Berge. Sie sind so wunderschön, dass ich mir wünsche, ich wäre fähig sie zu malen. Kein Baum, kein Strauch, Wüstenberge – aber so voll Leben, so voller Farbe, alle Schattierungen. Von Zarthellgrausilber zu einem dunklen Graugrün. Dazwischen sandfarbene, vom Wasser ausgewaschene Säulen. Altgriechische Tempelanlagen. Alles entstanden durch die verschiedenen Witterungen. Wie eine silberne Gletscherzunge schiebt sich das Steinbett der Kali Gandaki aus einer Schlucht hervor. Lang und länger. Weitet sich. Wird zur Ebene tief unter mir. Dunkelgrau von Wasser durchzogen. Tanzende Muster. Wie das Leben selbst. Begegnungen. Zusammenfließen. Auseinandergehen. Und Wiederberührung. Mein Heerz ist so voller Freude. Ich steige aus. Atme tief und frage mich wieder einmal: Was ist das Besondere an Nepal? Seine Schönheit? Was ist schön? Palmen und Strand? Hier ist es karg. Es ist eine verborgene Schönheit. Zu Herzen gehend. Felsformationen, quer, sich ineinanderschiebend. Rot, beige, dunkelbraun. Dazwischen ganz vereinzelte Steinhäuser. Ich höre den Wind. Bin glücklich.

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Dat wa woll nix

Ich bin in Muktinath, aber wie. Santosh hat an der Straße einen Jeep angehalten und dann nur noch ins Bett.Die Nacht war wirklich nicht schön … Om Mani… Endlich ist es hell. Ossi geht allein mit Santosh die letzten hundert Meter zum Tempel hoch. Er geht den Weg stellvertretend für mich. Dann ab zum Taxiplatz. Jeder Schritt ist eine Qual. Ich bekomme keine Luft. Schwindel. Ich habe keine Kraft in den Beinen. Bekomme sie fast nicht mehr hoch. Torkele an Ossis Arm vor mich hin. Sitze am Rand. Höre Stimmen. Französisch. Hände die den Puls fühlen. Auf. Einige Schritte. Ich sinke zusammen. Nichts mehr ist in mir. Ich werde auf eine Mauer gesetzt, Hände heben meine Hände, fühlen den Puls, reden, dann werde ich ins Taxi gesetzt, angeschnallt und runter geht’s. Irgendwann bin ich fähig den Kopf zu heben und sehe ich die Mustang-Berge. Sie sind so wunderschön, dass ich mir wünsche, ich wäre fähig sie zu malen. Kein Baum, kein Strauch, Wüstenberge – aber so voll Leben, so voller Farbe, alle Schattierungen. Von Zarthellgrausilber zu einem dunklen Graugrün. Dazwischen sandfarbene, vom Wasser ausgewaschene Säulen. Altgriechische Tempelanlagen. Alles entstanden durch die verschiedenen Witterungen. Wie eine silberne Gletscherzunge schiebt sich das Steinbett der Kali Gandaki aus einer Schlucht hervor. Lang und länger. Weitet sich. Wird zur Ebene tief unter mir. Dunkelgrau von Wasser durchzogen. Tanzende Muster. Wie das Leben selbst. Begegnungen. Zusammenfließen. Auseinandergehen. Und Wiederberührung. Mein Heerz ist so voller Freude. Ich steige aus. Atme tief und frage mich wieder einmal: Was ist das Besondere an Nepal? Seine Schönheit? Was ist schön? Palmen und Strand? Hier ist es karg. Es ist eine verborgene Schönheit. Zu Herzen gehend. Felsformationen, quer, sich ineinanderschiebend. Rot, beige, dunkelbraun. Dazwischen ganz vereinzelte Steinhäuser. Ich höre den Wind. Bin glücklich.

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Dat wa woll nix

Ich bin in Muktinath, aber wie. Santosh hat an der Straße einen Jeep angehalten und dann nur noch ins Bett.Die Nacht war wirklich nicht schön … Om Mani… Endlich ist es hell. Ossi geht allein mit Santosh die letzten hundert Meter zum Tempel hoch. Er geht den Weg stellvertretend für mich. Dann ab zum Taxiplatz. Jeder Schritt ist eine Qual. Ich bekomme keine Luft. Schwindel. Ich habe keine Kraft in den Beinen. Bekomme sie fast nicht mehr hoch. Torkele an Ossis Arm vor mich hin. Sitze am Rand. Höre Stimmen. Französisch. Hände die den Puls fühlen. Auf. Einige Schritte. Ich sinke zusammen. Nichts mehr ist in mir. Ich werde auf eine Mauer gesetzt, Hände heben meine Hände, fühlen den Puls, reden, dann werde ich ins Taxi gesetzt, angeschnallt und runter geht’s. Irgendwann bin ich fähig den Kopf zu heben und sehe ich die Mustang-Berge. Sie sind so wunderschön, dass ich mir wünsche, ich wäre fähig sie zu malen. Kein Baum, kein Strauch, Wüstenberge – aber so voll Leben, so voller Farbe, alle Schattierungen. Von Zarthellgrausilber zu einem dunklen Graugrün. Dazwischen sandfarbene, vom Wasser ausgewaschene Säulen. Altgriechische Tempelanlagen. Alles entstanden durch die verschiedenen Witterungen. Wie eine silberne Gletscherzunge schiebt sich das Steinbett der Kali Gandaki aus einer Schlucht hervor. Lang und länger. Weitet sich. Wird zur Ebene tief unter mir. Dunkelgrau von Wasser durchzogen. Tanzende Muster. Wie das Leben selbst. Begegnungen. Zusammenfließen. Auseinandergehen. Und Wiederberührung. Mein Heerz ist so voller Freude. Ich steige aus. Atme tief und frage mich wieder einmal: Was ist das Besondere an Nepal? Seine Schönheit? Was ist schön? Palmen und Strand? Hier ist es karg. Es ist eine verborgene Schönheit. Zu Herzen gehend. Felsformationen, quer, sich ineinanderschiebend. Rot, beige, dunkelbraun. Dazwischen ganz vereinzelte Steinhäuser. Ich höre den Wind. Bin glücklich.

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Dat wa woll nix

Ich bin in Muktinath, aber wie. Santosh hat an der Straße einen Jeep angehalten und dann nur noch ins Bett.Die Nacht war wirklich nicht schön … Om Mani… Endlich ist es hell. Ossi geht allein mit Santosh die letzten hundert Meter zum Tempel hoch. Er geht den Weg stellvertretend für mich. Dann ab zum Taxiplatz. Jeder Schritt ist eine Qual. Ich bekomme keine Luft. Schwindel. Ich habe keine Kraft in den Beinen. Bekomme sie fast nicht mehr hoch. Torkele an Ossis Arm vor mich hin. Sitze am Rand. Höre Stimmen. Französisch. Hände die den Puls fühlen. Auf. Einige Schritte. Ich sinke zusammen. Nichts mehr ist in mir. Ich werde auf eine Mauer gesetzt, Hände heben meine Hände, fühlen den Puls, reden, dann werde ich ins Taxi gesetzt, angeschnallt und runter geht’s. Irgendwann bin ich fähig den Kopf zu heben und sehe ich die Mustang-Berge. Sie sind so wunderschön, dass ich mir wünsche, ich wäre fähig sie zu malen. Kein Baum, kein Strauch, Wüstenberge – aber so voll Leben, so voller Farbe, alle Schattierungen. Von Zarthellgrausilber zu einem dunklen Graugrün. Dazwischen sandfarbene, vom Wasser ausgewaschene Säulen. Altgriechische Tempelanlagen. Alles entstanden durch die verschiedenen Witterungen. Wie eine silberne Gletscherzunge schiebt sich das Steinbett der Kali Gandaki aus einer Schlucht hervor. Lang und länger. Weitet sich. Wird zur Ebene tief unter mir. Dunkelgrau von Wasser durchzogen. Tanzende Muster. Wie das Leben selbst. Begegnungen. Zusammenfließen. Auseinandergehen. Und Wiederberührung. Mein Heerz ist so voller Freude. Ich steige aus. Atme tief und frage mich wieder einmal: Was ist das Besondere an Nepal? Seine Schönheit? Was ist schön? Palmen und Strand? Hier ist es karg. Es ist eine verborgene Schönheit. Zu Herzen gehend. Felsformationen, quer, sich ineinanderschiebend. Rot, beige, dunkelbraun. Dazwischen ganz vereinzelte Steinhäuser. Ich höre den Wind. Bin glücklich.

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Dat wa woll nix

Ich bin in Muktinath, aber wie. Santosh hat an der Straße einen Jeep angehalten und dann nur noch ins Bett.Die Nacht war wirklich nicht schön … Om Mani… Endlich ist es hell. Ossi geht allein mit Santosh die letzten hundert Meter zum Tempel hoch. Er geht den Weg stellvertretend für mich. Dann ab zum Taxiplatz. Jeder Schritt ist eine Qual. Ich bekomme keine Luft. Schwindel. Ich habe keine Kraft in den Beinen. Bekomme sie fast nicht mehr hoch. Torkele an Ossis Arm vor mich hin. Sitze am Rand. Höre Stimmen. Französisch. Hände die den Puls fühlen. Auf. Einige Schritte. Ich sinke zusammen. Nichts mehr ist in mir. Ich werde auf eine Mauer gesetzt, Hände heben meine Hände, fühlen den Puls, reden, dann werde ich ins Taxi gesetzt, angeschnallt und runter geht’s. Irgendwann bin ich fähig den Kopf zu heben und sehe ich die Mustang-Berge. Sie sind so wunderschön, dass ich mir wünsche, ich wäre fähig sie zu malen. Kein Baum, kein Strauch, Wüstenberge – aber so voll Leben, so voller Farbe, alle Schattierungen. Von Zarthellgrausilber zu einem dunklen Graugrün. Dazwischen sandfarbene, vom Wasser ausgewaschene Säulen. Altgriechische Tempelanlagen. Alles entstanden durch die verschiedenen Witterungen. Wie eine silberne Gletscherzunge schiebt sich das Steinbett der Kali Gandaki aus einer Schlucht hervor. Lang und länger. Weitet sich. Wird zur Ebene tief unter mir. Dunkelgrau von Wasser durchzogen. Tanzende Muster. Wie das Leben selbst. Begegnungen. Zusammenfließen. Auseinandergehen. Und Wiederberührung. Mein Heerz ist so voller Freude. Ich steige aus. Atme tief und frage mich wieder einmal: Was ist das Besondere an Nepal? Seine Schönheit? Was ist schön? Palmen und Strand? Hier ist es karg. Es ist eine verborgene Schönheit. Zu Herzen gehend. Felsformationen, quer, sich ineinanderschiebend. Rot, beige, dunkelbraun. Dazwischen ganz vereinzelte Steinhäuser. Ich höre den Wind. Bin glücklich.

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Dat wa woll nix

Ich bin in Muktinath, aber wie. Santosh hat an der Straße einen Jeep angehalten und dann nur noch ins Bett.Die Nacht war wirklich nicht schön … Om Mani… Endlich ist es hell. Ossi geht allein mit Santosh die letzten hundert Meter zum Tempel hoch. Er geht den Weg stellvertretend für mich. Dann ab zum Taxiplatz. Jeder Schritt ist eine Qual. Ich bekomme keine Luft. Schwindel. Ich habe keine Kraft in den Beinen. Bekomme sie fast nicht mehr hoch. Torkele an Ossis Arm vor mich hin. Sitze am Rand. Höre Stimmen. Französisch. Hände die den Puls fühlen. Auf. Einige Schritte. Ich sinke zusammen. Nichts mehr ist in mir. Ich werde auf eine Mauer gesetzt, Hände heben meine Hände, fühlen den Puls, reden, dann werde ich ins Taxi gesetzt, angeschnallt und runter geht’s. Irgendwann bin ich fähig den Kopf zu heben und sehe ich die Mustang-Berge. Sie sind so wunderschön, dass ich mir wünsche, ich wäre fähig sie zu malen. Kein Baum, kein Strauch, Wüstenberge – aber so voll Leben, so voller Farbe, alle Schattierungen. Von Zarthellgrausilber zu einem dunklen Graugrün. Dazwischen sandfarbene, vom Wasser ausgewaschene Säulen. Altgriechische Tempelanlagen. Alles entstanden durch die verschiedenen Witterungen. Wie eine silberne Gletscherzunge schiebt sich das Steinbett der Kali Gandaki aus einer Schlucht hervor. Lang und länger. Weitet sich. Wird zur Ebene tief unter mir. Dunkelgrau von Wasser durchzogen. Tanzende Muster. Wie das Leben selbst. Begegnungen. Zusammenfließen. Auseinandergehen. Und Wiederberührung. Mein Heerz ist so voller Freude. Ich steige aus. Atme tief und frage mich wieder einmal: Was ist das Besondere an Nepal? Seine Schönheit? Was ist schön? Palmen und Strand? Hier ist es karg. Es ist eine verborgene Schönheit. Zu Herzen gehend. Felsformationen, quer, sich ineinanderschiebend. Rot, beige, dunkelbraun. Dazwischen ganz vereinzelte Steinhäuser. Ich höre den Wind. Bin glücklich.

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Dat wa woll nix

Ich bin in Muktinath, aber wie. Santosh hat an der Straße einen Jeep angehalten und dann nur noch ins Bett.Die Nacht war wirklich nicht schön … Om Mani… Endlich ist es hell. Ossi geht allein mit Santosh die letzten hundert Meter zum Tempel hoch. Er geht den Weg stellvertretend für mich. Dann ab zum Taxiplatz. Jeder Schritt ist eine Qual. Ich bekomme keine Luft. Schwindel. Ich habe keine Kraft in den Beinen. Bekomme sie fast nicht mehr hoch. Torkele an Ossis Arm vor mich hin. Sitze am Rand. Höre Stimmen. Französisch. Hände die den Puls fühlen. Auf. Einige Schritte. Ich sinke zusammen. Nichts mehr ist in mir. Ich werde auf eine Mauer gesetzt, Hände heben meine Hände, fühlen den Puls, reden, dann werde ich ins Taxi gesetzt, angeschnallt und runter geht’s. Irgendwann bin ich fähig den Kopf zu heben und sehe ich die Mustang-Berge. Sie sind so wunderschön, dass ich mir wünsche, ich wäre fähig sie zu malen. Kein Baum, kein Strauch, Wüstenberge – aber so voll Leben, so voller Farbe, alle Schattierungen. Von Zarthellgrausilber zu einem dunklen Graugrün. Dazwischen sandfarbene, vom Wasser ausgewaschene Säulen. Altgriechische Tempelanlagen. Alles entstanden durch die verschiedenen Witterungen. Wie eine silberne Gletscherzunge schiebt sich das Steinbett der Kali Gandaki aus einer Schlucht hervor. Lang und länger. Weitet sich. Wird zur Ebene tief unter mir. Dunkelgrau von Wasser durchzogen. Tanzende Muster. Wie das Leben selbst. Begegnungen. Zusammenfließen. Auseinandergehen. Und Wiederberührung. Mein Heerz ist so voller Freude. Ich steige aus. Atme tief und frage mich wieder einmal: Was ist das Besondere an Nepal? Seine Schönheit? Was ist schön? Palmen und Strand? Hier ist es karg. Es ist eine verborgene Schönheit. Zu Herzen gehend. Felsformationen, quer, sich ineinanderschiebend. Rot, beige, dunkelbraun. Dazwischen ganz vereinzelte Steinhäuser. Ich höre den Wind. Bin glücklich.

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Dat wa woll nix

Ich bin in Muktinath, aber wie. Santosh hat an der Straße einen Jeep angehalten und dann nur noch ins Bett.Die Nacht war wirklich nicht schön … Om Mani… Endlich ist es hell. Ossi geht allein mit Santosh die letzten hundert Meter zum Tempel hoch. Er geht den Weg stellvertretend für mich. Dann ab zum Taxiplatz. Jeder Schritt ist eine Qual. Ich bekomme keine Luft. Schwindel. Ich habe keine Kraft in den Beinen. Bekomme sie fast nicht mehr hoch. Torkele an Ossis Arm vor mich hin. Sitze am Rand. Höre Stimmen. Französisch. Hände die den Puls fühlen. Auf. Einige Schritte. Ich sinke zusammen. Nichts mehr ist in mir. Ich werde auf eine Mauer gesetzt, Hände heben meine Hände, fühlen den Puls, reden, dann werde ich ins Taxi gesetzt, angeschnallt und runter geht’s. Irgendwann bin ich fähig den Kopf zu heben und sehe ich die Mustang-Berge. Sie sind so wunderschön, dass ich mir wünsche, ich wäre fähig sie zu malen. Kein Baum, kein Strauch, Wüstenberge – aber so voll Leben, so voller Farbe, alle Schattierungen. Von Zarthellgrausilber zu einem dunklen Graugrün. Dazwischen sandfarbene, vom Wasser ausgewaschene Säulen. Altgriechische Tempelanlagen. Alles entstanden durch die verschiedenen Witterungen. Wie eine silberne Gletscherzunge schiebt sich das Steinbett der Kali Gandaki aus einer Schlucht hervor. Lang und länger. Weitet sich. Wird zur Ebene tief unter mir. Dunkelgrau von Wasser durchzogen. Tanzende Muster. Wie das Leben selbst. Begegnungen. Zusammenfließen. Auseinandergehen. Und Wiederberührung. Mein Heerz ist so voller Freude. Ich steige aus. Atme tief und frage mich wieder einmal: Was ist das Besondere an Nepal? Seine Schönheit? Was ist schön? Palmen und Strand? Hier ist es karg. Es ist eine verborgene Schönheit. Zu Herzen gehend. Felsformationen, quer, sich ineinanderschiebend. Rot, beige, dunkelbraun. Dazwischen ganz vereinzelte Steinhäuser. Ich höre den Wind. Bin glücklich.

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Ich bin in Muktinath, aber wie. Santosh hat an der Straße einen Jeep angehalten und dann nur noch ins Bett.Die Nacht war wirklich nicht schön … Om Mani… Endlich ist es hell. Ossi geht allein mit Santosh die letzten hundert Meter zum Tempel hoch. Er geht den Weg stellvertretend für mich. Dann ab zum Taxiplatz. Jeder Schritt ist eine Qual. Ich bekomme keine Luft. Schwindel. Ich habe keine Kraft in den Beinen. Bekomme sie fast nicht mehr hoch. Torkele an Ossis Arm vor mich hin. Sitze am Rand. Höre Stimmen. Französisch. Hände die den Puls fühlen. Auf. Einige Schritte. Ich sinke zusammen. Nichts mehr ist in mir. Ich werde auf eine Mauer gesetzt, Hände heben meine Hände, fühlen den Puls, reden, dann werde ich ins Taxi gesetzt, angeschnallt und runter geht’s. Irgendwann bin ich fähig den Kopf zu heben und sehe ich die Mustang-Berge. Sie sind so wunderschön, dass ich mir wünsche, ich wäre fähig sie zu malen. Kein Baum, kein Strauch, Wüstenberge – aber so voll Leben, so voller Farbe, alle Schattierungen. Von Zarthellgrausilber zu einem dunklen Graugrün. Dazwischen sandfarbene, vom Wasser ausgewaschene Säulen. Altgriechische Tempelanlagen. Alles entstanden durch die verschiedenen Witterungen. Wie eine silberne Gletscherzunge schiebt sich das Steinbett der Kali Gandaki aus einer Schlucht hervor. Lang und länger. Weitet sich. Wird zur Ebene tief unter mir. Dunkelgrau von Wasser durchzogen. Tanzende Muster. Wie das Leben selbst. Begegnungen. Zusammenfließen. Auseinandergehen. Und Wiederberührung. Mein Heerz ist so voller Freude. Ich steige aus. Atme tief und frage mich wieder einmal: Was ist das Besondere an Nepal? Seine Schönheit? Was ist schön? Palmen und Strand? Hier ist es karg. Es ist eine verborgene Schönheit. Zu Herzen gehend. Felsformationen, quer, sich ineinanderschiebend. Rot, beige, dunkelbraun. Dazwischen ganz vereinzelte Steinhäuser. Ich höre den Wind. Bin glücklich.

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Ich bin in Muktinath, aber wie. Santosh hat an der Straße einen Jeep angehalten und dann nur noch ins Bett.Die Nacht war wirklich nicht schön … Om Mani… Endlich ist es hell. Ossi geht allein mit Santosh die letzten hundert Meter zum Tempel hoch. Er geht den Weg stellvertretend für mich. Dann ab zum Taxiplatz. Jeder Schritt ist eine Qual. Ich bekomme keine Luft. Schwindel. Ich habe keine Kraft in den Beinen. Bekomme sie fast nicht mehr hoch. Torkele an Ossis Arm vor mich hin. Sitze am Rand. Höre Stimmen. Französisch. Hände die den Puls fühlen. Auf. Einige Schritte. Ich sinke zusammen. Nichts mehr ist in mir. Ich werde auf eine Mauer gesetzt, Hände heben meine Hände, fühlen den Puls, reden, dann werde ich ins Taxi gesetzt, angeschnallt und runter geht’s. Irgendwann bin ich fähig den Kopf zu heben und sehe ich die Mustang-Berge. Sie sind so wunderschön, dass ich mir wünsche, ich wäre fähig sie zu malen. Kein Baum, kein Strauch, Wüstenberge – aber so voll Leben, so voller Farbe, alle Schattierungen. Von Zarthellgrausilber zu einem dunklen Graugrün. Dazwischen sandfarbene, vom Wasser ausgewaschene Säulen. Altgriechische Tempelanlagen. Alles entstanden durch die verschiedenen Witterungen. Wie eine silberne Gletscherzunge schiebt sich das Steinbett der Kali Gandaki aus einer Schlucht hervor. Lang und länger. Weitet sich. Wird zur Ebene tief unter mir. Dunkelgrau von Wasser durchzogen. Tanzende Muster. Wie das Leben selbst. Begegnungen. Zusammenfließen. Auseinandergehen. Und Wiederberührung. Mein Heerz ist so voller Freude. Ich steige aus. Atme tief und frage mich wieder einmal: Was ist das Besondere an Nepal? Seine Schönheit? Was ist schön? Palmen und Strand? Hier ist es karg. Es ist eine verborgene Schönheit. Zu Herzen gehend. Felsformationen, quer, sich ineinanderschiebend. Rot, beige, dunkelbraun. Dazwischen ganz vereinzelte Steinhäuser. Ich höre den Wind. Bin glücklich.

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