Heilig-Morgen

by RITA Gumpricht on 24. Dezember 2010

Heilig-Morgen 2010,

noch ist es jenseits meiner Glastüren dunkel. Nur der Schein meiner Lampe spiegelt sich in ihnen, lässt nicht mal erahnen, was da draußen ist — ist überhaupt etwas da draußen? Entwickelt es sich erst wenn ich hineintrete? Das hieße ja, das, was wird, hängt von meinem Hineintreten ab. Und das, in das ich nicht hineintrete existiert gar nicht — wenigstens für mich nicht.

Hängt also meine „Wirklichkeit“ von dem ab, in das ich hineintrete — körperlich, gedanklich und auch gefühlsmäßig? Damit bin ich beteiligt an der Erschaffung meiner Lebenssituation. Oh,oh. Wäre ich damit nicht sogar der Schöpfer meines Lebens?

Dann überlege ich mir doch genau, in was ich heute hineintreten werde — körperlich, gedanklich und auch gefühlich.

Das NEUE Jahr liegt noch im Dunkeln jenseits meiner Scheiben — und doch leuchten helle Lichter und strahlen mich an — Bilder, in denen ich schon stehe. Bilder, die ich schon erschaffen habe.

Schafft Euch Eure Neujahresbilder und tretet gedanklich und gefühlich hinein. Seht Euch selbst körperlich darin und formt und baut das Kommende nach Euren Wünschen, nach Eurem Wollen.

Mit unseren Bildern bauen wir nicht nur unsere Zukunft, Rupert Sheldrake sagt, damit schaffen wir sogar eine neue Zivilisation! Stellt Euch mal das Ausmaß dieser Aussage vor!!
Welche Möglichkeiten vor und in uns liegen!! Alles Gerede rechts und links, was interessiert es mich, wenn ich gerade meine Zukunft baue, wenn ich in meinen Bildern gegenwärtig bin.

Lasst uns Erbauer sein — das ist mein Wunsch für mich selbst und das wünsche ich jedem Einzelnen von Euch, Ihr Lieben.

Seid umarmt Freunde

Rita

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