Kathmandu to Pokhara

by RITA Gumpricht on 28. März 2010

Bye-bye again Vajra-Hotel. Wir hatten so wunderschöne Tage in KTM – Essen? No, Schlemmen! Wir haben koreanisch gegess… nä, gefress… und koreanischen Schnaps gesoff… Trinkste einen Schluck, MUSS das Glas wieder voll gemacht werden! Da lohnt doch gleich alles auf ex und wekk.

Wir haben einen interessanten Nepali kennen gelernt: Den berühmtesten traditionellen Tänzer Nepals. Für uns, das sind Ossi und ich und Chris Mulzer mit einem Trupp lieber Freunde, hat er im Affentempel, in Swayambhunath also, getanzt. Der Mann hat sich total verwandelt. Er stellt sich hin, hebt eine Hand und schwingt in einer anderen Energie. Dann singt er auch noch – es war ein Trance-Erlebnis und führte in eine andere Welt, in die Welt der altnepalesischen Energie. Apropos, andere Welt: Im nächsten Jahr biete ich eine Nepaltour der anderen Art an. Eintauchen in die alte traditionelle Kultur und Energie. Das wird ein zehntägiges Seminar unter anderem im Meditationssaal des Vajra-Hotels. An einem Tag wird der Tanzprofessor uns Tanz und Gesang vorführen, erklären und zeigen. Er hat viele Schüler, wird aber einen Tag für uns da sein. An einem, Tag nepalesisches Kochen – in traditioneller Küche über einem offenen Feuer. Dann ein Tag im Buddha-Tempel Energie spüren und aufnehmen, traditionelles nepalesisches Theater usw., dann Rundreise zu den Schneeeriesen. Wir werden, je nach Jahreszeit durch die blühenden Rhododendronwälder wandern, Affen sehen, in Früchten baden – was soll ich noch alles aufzählen, den selbstgemachten Joghurt, das Gemüse? Dieses Land ist so wunderwundervoll, es berührt jeden Tag mein Herz. Es kommt mir so vertraut vor. Wir waren im Swayambhunath im ältesten Raum und wie immer in den buddhistischen Tempeln habe ich mein Herz voll mit Tränen – aber nicht mit Trauer verbunden. Könnt ihr euch ein wohliges Weinen vorstellen? Das Herz ist zum Überfließen gefüllt, mit Annahme, mit Wohlsein, mit Hingabe – ich weiß keine Worte für dieses Erleben und muss es wohl auch nicht. Genau in diesen Raum werde ich dann im nächsten Jahr die Teilnehmer führen. Ihr merkt schon, das wird kein Seminar um alte Verletzungen abzuarbeiten. Nepal wird uns beschenken!

Dann, an irgend einem Tag fahren wir mit dem Bus nach Pokhara – es wird ernst (ich habe mich schon oft gefragt: Warum nicht karl). Die Fahrt ist ein Erlebnis. Berge, Dörfer, enge Schluchten und die Terrassenfelder. Immer und überall bis in die kleinsten Ecken werden diese Felder bearbeitet. Meist von Frauen. Das ist überhaupt so etwas schönes, so natürliches. Bis in die Dämmerung sind die Frauen unter sich. Sie arbeiten gemeinsam. Sie scherzen und lachen gemeinsam. Sie ratschen gemeinsam – Weiberzeugs für das die Männer keine Antennen haben. Brauchen sie ja auch nicht. Die Frauen haben ja sich und abends gehen sie gefüllt mit Verständnis nach Haus. Vielleicht erzählen sie einiges ihren Männern weiter, wohldosiert wahrscheinlich. Und die Männer? Die sind auch unter sich und was machen sie? Eben das, was Männer unter sich so reden, erzählen, lachen. Ich finde das so gesund. Wenn beide Geschlechter sich mit ihresgleichen austauschen, sich verstehen, denn wer könnte eine Frau besser und leichter verstehen als eine Frau, dann fallen so viele nicht erfüllbare Ansprüche an den Mann weg und umgekehrt auch. Wie einfach, wie leicht, kann dann das Zusammenleben werden.

Ihr merkt schon, Nepal ist in jeder Beziehung herrlich.

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28.3. Kathmandu to Pokhara

Bye-bye again Vajra-Hotel. Wir hatten so wunderschöne Tage in KTM – Essen? No, Schlemmen! Wir haben koreanisch gegess… nä, gefress… und koreanischen Schnaps gesoff… Trinkste einen Schluck, MUSS das Glas wieder voll gemacht werden! Da lohnt doch gleich alles auf ex und wekk.

Wir haben einen interessanten Nepali kennen gelernt: Den berühmtesten traditionellen Tänzer Nepals. Für uns, das sind Ossi und ich und Chris Mulzer mit einem Trupp lieber Freunde, hat er im Affentempel, in Swayambhunath also, getanzt. Der Mann hat sich total verwandelt. Er stellt sich hin, hebt eine Hand und schwingt in einer anderen Energie. Dann singt er auch noch – es war ein Trance-Erlebnis und führte in eine andere Welt, in die Welt der altnepalesischen Energie. Apropos, andere Welt: Im nächsten Jahr biete ich eine Nepaltour der anderen Art an. Eintauchen in die alte traditionelle Kultur und Energie. Das wird ein zehntägiges Seminar unter anderem im Meditationssaal des Vajra-Hotels. An einem Tag wird der Tanzprofessor uns Tanz und Gesang vorführen, erklären und zeigen. Er hat viele Schüler, wird aber einen Tag für uns da sein. An einem, Tag nepalesisches Kochen – in traditioneller Küche über einem offenen Feuer. Dann ein Tag im Buddha-Tempel Energie spüren und aufnehmen, traditionelles nepalesisches Theater usw., dann Rundreise zu den Schneeeriesen. Wir werden, je nach Jahreszeit durch die blühenden Rhododendronwälder wandern, Affen sehen, in Früchten baden – was soll ich noch alles aufzählen, den selbstgemachten Joghurt, das Gemüse? Dieses Land ist so wunderwundervoll, es berührt jeden Tag mein Herz. Es kommt mir so vertraut vor. Wir waren im Swayambhunath im ältesten Raum und wie immer in den buddhistischen Tempeln habe ich mein Herz voll mit Tränen – aber nicht mit Trauer verbunden. Könnt ihr euch ein wohliges Weinen vorstellen? Das Herz ist zum Überfließen gefüllt, mit Annahme, mit Wohlsein, mit Hingabe – ich weiß keine Worte für dieses Erleben und muss es wohl auch nicht. Genau in diesen Raum werde ich dann im nächsten Jahr die Teilnehmer führen. Ihr merkt schon, das wird kein Seminar um alte Verletzungen abzuarbeiten. Nepal wird uns beschenken!

Dann, an irgend einem Tag fahren wir mit dem Bus nach Pokhara – es wird ernst (ich habe mich schon oft gefragt: Warum nicht karl). Die Fahrt ist ein Erlebnis. Berge, Dörfer, enge Schluchten und die Terrassenfelder. Immer und überall bis in die kleinsten Ecken werden diese Felder bearbeitet. Meist von Frauen. Das ist überhaupt so etwas schönes, so natürliches. Bis in die Dämmerung sind die Frauen unter sich. Sie arbeiten gemeinsam. Sie scherzen und lachen gemeinsam. Sie ratschen gemeinsam – Weiberzeugs für das die Männer keine Antennen haben. Brauchen sie ja auch nicht. Die Frauen haben ja sich und abends gehen sie gefüllt mit Verständnis nach Haus. Vielleicht erzählen sie einiges ihren Männern weiter, wohldosiert wahrscheinlich. Und die Männer? Die sind auch unter sich und was machen sie? Eben das, was Männer unter sich so reden, erzählen, lachen. Ich finde das so gesund. Wenn beide Geschlechter sich mit ihresgleichen austauschen, sich verstehen, denn wer könnte eine Frau besser und leichter verstehen als eine Frau, dann fallen so viele nicht erfüllbare Ansprüche an den Mann weg und umgekehrt auch. Wie einfach, wie leicht, kann dann das Zusammenleben werden.

Ihr merkt schon, Nepal ist in jeder Beziehung herrlich.

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